TLF 24/50

1999 habe ich mein erstes Spielzeug von Playmobil bekommen. Es war das Löschfahrzeug 3880 aus der Serie von 1996. 2012 habe ich dann beschlossen das Fahrzeug mal zu überarbeiten und dem Stand der Technik anzupassen. Da es früher schon bei mir als TLF 24/50 lief wollte ich es auch wieder so ausstatten.


04.12.2011

Der Zustand des Fahrzeugs war verheerend. 9 Jahre Spielbetrieb hatten das Fahrzeug an seine Grenzen gebracht. In einem ersten Schritt wurde das Fahrzeug von der, früher üblichen, Papier/Tesafilm- Beklebung befreit, komplett zerlegt und gereinigt. 


25.08.2012

Als Nächstes habe ich mir das Fahrzeug mal genauer angesehen und alle Teile ausgetauscht die kaputt oder unbrauchbar waren. Dazu zählt:

- die Blaulichtanlage (war total vergilbt und mehr grün als blau)

- die Rollladen (links ziemlich brüchig, rechts schon gebrochen)

- die Haspelhalterungen in der Seite (ausgeleiert, nicht mehr dazu geeignet die

   Haspeln zu bremsen)

- Heckaufstiegsleiter (zwei Sprossen gebrochen )


25.10.2012

Nachdem dann meine Ersatzteile gekommen sind kann ich richtig anfangen zu planen und zu bauen. Auch die Drehleiter der FF wird neu ausgestattet.


07.02.2013

Das hier sind die Bilder des Innenausbaus im Bau. Ich habe den Gerätekoffer in der Mitte geteilt und dann im Geräteraum 2 noch eine Trennung eingezogen. Im Geräteraum Rückseite habe ich eine Pumpe von 4821 eingepasst und auch hier Regale eingezogen. Auch einen Dachkasten hat das Fahrzeug bekommen.


08.02.2013

Auch wenn es ein wenig länger gedauert hat, habe ich das Fahrzeug dann jetzt doch fertig stellen können. Auch dieses Fahrzeug ist ein Beispiel dafür das man mit den älteren Modellen noch durchaus etwas anfangen kann.


Überarbeitung 2017

Auch bei diesem Fahrzeug wird eine Überarbeitung notwendig weil mein Standard höher geworden ist. Das Fahrzeug muss Feuerrot lackiert werden, der Kühler muss grau werden. Ein Allrad- Fahrgestell ist für TLF eigentlich vorgeschrieben, muss also auch noch. Schäkel, Koppelmaul und eine Schutzhülle für die Winde, Ersatz der Pappteile durch Kunststoff. Der Dachkasten wird im Dach ausgefräst um mehr Platz zu schaffen. Die CO² Anlage wird durch eine Pulver ersetzt (Im wesentlichen ändert sich nur das Rohr am Schnellangriff Fahrerseite). Ausrüstungstechnisch werde ich mich an der Norm aus den 90ern orientieren da das Fahrzeug ja so alt auch ist. Vielleicht kommen auch hier Anthrazit- Rollladen, das steht aber noch nicht fest. >>>KLICK<<< für den neuen Beladeplan.


12.12.2016

Die Überarbeitung wurde begonnen da ich es ganz passend finde beide TLF gleichzeitig zu machen. Bei Diesem Fahrzeug habe ich die Entscheidung gefällt den Gerätekoffer durch den des THW- Autos zu ersetzen das ich noch auf Lager habe. Der Grad der Abnutzung ist beim TLF koffer einfach zu hoch und so muss ich ihn nach 17 Jahren doch entsorgen. Aus Platzgründen wird der neue Dachkasten aus dem Dach ausgefräst so gewinne ich Platz dazu. Auf den Pumpenbedienstand werde ich verzichten da er mir zu viel Platz frisst. Die Ab- und Eingänge werden alle an die Seiten gesetzt. Als Bedienstand nehme ich dann die zahlreichen Knöpfe die im Heck rechts und links angedeutet sind. Dafür bekommt das Fahrzeug zwei neue Details: Zum einen werde ich mit Druckgasflasche und einem halben Ü-Ei die Pulverlöschanlage andeuten und zum anderen werden die Saugschläuche auf die Trittbretter verschwinden. Eine Idee auf die mich die Feuerwehr Boffzen gebracht hat. Möglich wird das durch eine Erhöhung des Fahrgestells auf Allrad. 


29.01.2017

Auch dieses TLF ist fertig zum lackieren. Da ich noch einen Werfer vom Rüstfahrzeug da hatte habe ich so einen Werfer aufgebaut. Das Loch für den Dachkasten wurde ausgefräst und ein Dachkasten mit Plastikplatten eingepasst. Da ich die volle Rollladenhöhe nutzen möchte habe ich den Endanschlag der Rollladenführung entfernt . Jetzt kann man sie komplett ins Dach schieben. Aus dem Allrad und den Saugschläuchen auf den Trittbrettern wird nichts da ich beim Ankleben besagter Teile festgestellt habe dass das absolut nicht gut aussieht weil total auffällt das es nachträglich erst gekommen ist. Die Saugschläuche kommen jetzt ins Heck und die Andeutung der PLA250 ist dafür gestrichen.   


06.04.2017

Nachdem die Lackierarbeiten abgeschlossen sind und auch hier alles eingebaut und angepasst wurde ist auch dieses TLF fast fertig. Leider ist das Endergebnis nicht so zufriedenstellend für mich da ich im Gerätekoffer aufgrund von Maßfehlern im G2 Probleme mit den Schläuchen habe und im G1 die Führungsschienen für den Auszug falsch angeklebt habe so dass der Rollladen sich nicht ganz schließen lässt. Auch im Heck hatte ich mir das mit den Saugschläuchen irgendwie stimmiger vorgestellt. Naja, egal ist jetzt halt so kommt vor. Was dafür super gut geworden ist, ist der Dachkasten für den ich ja extra ein Loch ins Dach gefräst habe. Was bei diesen Fahrzeug neben der Heckwarnbeklebung noch fehlt, sind die zwei Austauschfiguren für die Hitzeschutzanzüge. Hinter den Atemschutzgeräten im G1 werden zwei Trainingstaschen mitgeführt. In ihnen lagern die zwei Anzüge. Die zwei Figuren die die Anzüge tragen werden in der Zubehörkiste mitgeführt. Selbes Prinzip wie bei den leichten CSA der HLF.


Abschließendes Resümee

So richtig zufrieden bin ich mit dem Fahrzeug tatsächlich nicht da mein ursprünglicher Plan kein Stück aufgegangen ist. Dadurch das ich das Fahrzeug nicht auf Allrad aufbocken konnte, musste ich die Saugschläuche nun doch im Fahrzeug direkt unterbringen was meinen ganzen Plan durcheinander gebracht hat. Der, hier umgesetzte, Plan B ist zwar akzeptabel wenn man bedenkt dass dieses Fahrgestell ja von seiner Beschaffenheit her sowieso kompliziert ist, jedoch habe ich mir durch die ein oder andere Schlamperei das Endergebnis leicht versaut. Sei's drum, das bleibt jetzt wie es ist, immerhin ist es, trotz seiner Macken, deutlich besser als vorher und das war schließlich Sinn und Zweck der Überarbeitung. 

Das Fahrzeug vor dem ersten Umbau...
Das Fahrzeug vor dem ersten Umbau...
...,Nach dem Umbau 2013
...,Nach dem Umbau 2013
...und Ende 2017 nach der Überarbeitung
...und Ende 2017 nach der Überarbeitung